Bleiakku Ladegeräte

Ein stets korrekt und voll aufgeladener geladener Bleiakku hat eine wesentlich höhere Lebensdauer als einer, der vernachlässigt wird. Insbesondere bei Old- und Youngtimern reichen die zur Verfügung stehenden Ladespannungen der Lichtmaschinen nicht aus, um eine vollständige Ladung der Starterbatterie sicherzustellen.

 

Beim entladen eines Bleiakkus entsteht Bleisulfat. Sowohl an der positiven Elektrode (Bleidioxid), als auch an der negativen (reines Blei). Dieses Bleisulfat wird beim Ladevorgang wieder in die Ursprungsstoffe umgewandelt. Entgegen der häufigen Meinung ist nicht der absolute Ladestrom, sondern die Höhe der Ladespannung und die Dauer deren Einwirkung ausschlaggebend, ob sämtliches Bleisulfat umgewandelt wird. Geschieht dies nicht, bilden sich Kristalle aus Bleisulfat die mit einer der Lebensdauer zuträglichen Spannung nicht mehr umgewandelt werden können. Man spricht in diesem Fall von Sulfatierung, der Akku verliert an Kapazität und fällt schließlich irgendwann aus.

 

In Fachkreisen geht man davon aus, dass rund 80% (!) aller Batterieausfälle im PKW auf Sulfatierung zurückzuführen sind.

Was kann man tun? In erster Linie sollte ein Bleiakku stets vollgeladen sein und nicht in teil- oder gar tiefentladenen Zustand gelagert werden. Letzteres fördert die oben genannte Sulfatierung erheblich! Wenn Sie den (Blei-) Starterakku eines Saisonfahrzeuges überwintern möchten, gehen Sie im Idealfall wie folgt vor: Batterie abklemmen und bei Temperaturen um oder unter 20° im AGM Modus (höhere Ladespannung) aufladen.

 

 

Danach trocken und kühl (!!) einlagern. Bei niedrigen Temperaturen erreicht die Selbstentladung ein Minimum. Im Idealfall alle 2 Monate nachladen - fertig. Somit sparen Sie Strom, weil keine Erhaltungsladung notwendig ist und die Batterie wird ebenfalls geschont. Erhaltungsladung empfiehlt sich nur bei Fahrzeugen, deren Batterien nicht vom Bordnetz getrennt werden.